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Steinbach erleben!

Tradition, Liebe zum Detail und feinste Materialien

Seit über 200 Jahren fertigt die Steinbach Volkskunst GmbH auf traditionelle Art und Weise Nussknacker, Räuchermänner sowie Kleinfiguren und steht dabei für Spitzenqualität aus eigener Herstellung in Deutschland.

Alle Figuren sind „Handmade in Germany“ und werden mit einem Mix aus Tradition, Liebe zum Detail, Kreativität und feinsten Materialien hergestellt.

Die Geschichte Steinbach.
Eine Historie die prägt, bewegt und lebt.

Die Geschichte der Familie Steinbach lässt sich bis ins 13. Jhd zurück verfolgen. Ursprünglich stammen die Steinbachs aus Österreich und waren dort allerorts bekannt als eine umtriebige Familie. Unter den Steinbachs gab es Händler, Geschäftsmänner und Richter. Ein direkter Vorfahr war zum Beispiel Erwin V. Steinbach, der als Architekt am Bau des Strassburger Münsters beteiligt war. 

Das kreative Gestalten und das Schaffen von neuen Dingen lag somit bereits in der Familie.
Im Laufe der Jahrhunderte, auf Grund verschiedener Kriege und religiöser Verfolgung, siedelten die  Steinbachs ins Erzgebirge um.

Not und Tugend im Erzgebirge

Das Leben im Erzgebirge war zu dieser Zeit von vielen Widrigkeiten geprägt und die Bewohner waren gezwungen, sich an diese Bedingungen anzupassen. Neben dem Bergbau war die Holzverarbeitung eine der wenigen Möglichkeiten, das Überleben zu sichern. Für die Familie Steinbach war diese Not zugleich Tugend, denn es gelang ihnen die Holzkunst mir ihrer Kreativität zu verbinden und sie fertigten fortan Holzfiguren wie Nussknacker und Räuchermänner, die typisch für das Erzgebirge waren. Diese kleinen Kunstwerke fanden Einzug in die Stuben der Menschen. Ihr Anblick sollte die Besitzer in dieser harten Zeit erfreuen und einen glücklichen Moment schenken. Außerdem sagt man den Nussknackern nach, dass sie böse Geister verjagen.

Die Familie wurde mit der Zeit zu einem angesehen Bestandteil der erzgebirgischen „Männelmacher-Zunft“ und bis zum zweiten Weltkrieg erfreuten sich die Holzfiguren aus dem Hause Steinbach größter Beliebtheit.

In den folgenden Wirren der Kriegsjahre war die Familie gezwungen, die Produktion dem Rüstungsbedarf anzupassen und nach Beendigung des zweiten Weltkriegs mussten die Steinbachs ihr Werk im Erzgebirge aufgeben. Sie zogen ohne Hab und Gut nach Hohenhameln bei Hannover und fingen dort von ganz vorne an. Ein Unglücksfall, der sich nach kurzer Zeit als pures Glück entpuppte und die Steinbachs zu ungeahntem Erfolg führen sollte.

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Neue Heimat – Neue Welt.

Das Familienoberhaupt Christian Steinbach fand schnell Kontakt zu den in der Umgebung stationierten amerikanischen Soldaten, die nach ihrer Dienstzeit ein originales deutsches Andenken mit in die Staaten nehmen wollten. Was lag da näher, als traditionelle deutsche Holzkunst aus dem Hause Steinbach? Seitdem fertigten die Steinbachs vorwiegend Nussknacker, die immer mehr Haushalte in Amerika bereicherten. Die Produktions- und Verkaufszahlen stiegen stetig und in Amerika wurde die Marke Steinbach zum Synonym für Nussknacker aus Deutschland. Nach der Deutsch-Deutschen Wiedervereinigung war der Weg zurück in die alte Heimat, dem Erzgebirge, frei und das Werk in Marienberg wurde eröffnet. Diese Epoche war der bisherige Höhepunkt der Firma und über 200 Mitarbeiter produzierten Nussknacker in jeder denkbaren Form.

Christian Steinbach, der selbst viele Monate im Jahr in Amerika den Verkauf aktiv förderte, wurde zum König der Nussknacker in Übersee und das Geschäft florierte bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2008. Der fehlende „Motor“ und die hinzukommende Wirtschaftskrise in Amerika machten der Traditionsmarke schwer zu schaffen und das Unternehmen musste im Jahr 2015 Insolvenz anmelden. Das Werk in Marienberg wurde geschlossen und die Perspektiven waren alles andere als positiv.

Von Tradition und Moderne

In dieser schweren Zeit wurde das Interesse des jungen Dresdner Unternehmers Rico Paul geweckt. Aus einer amerikanischen Zeitung erfuhr er von der Insolvenz der Traditionsmarke und von der Schließung des Werks im Erzgebirge. Für Herrn Paul, der als Kind schon seinen Vater an der Drehbank beim Drechseln von Holzfiguren bestaunt hat und so bereits in frühen Jahren die Liebe zur traditionellen Holzkunst fand, stand schnell fest, die Marke Steinbach, das Unternehmen und die wunderschönen Nussknacker müssen gerettet werden.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern, einigen alten Kunden und Lieferanten entwickelte er ein Konzept, mit dem die Tradition weiter bestehen kann und die Firma dennoch in die Moderne geführt werden soll.

Die ersten Schritte liegen jetzt bereits hinter uns. Die Hauptfertigung ist wieder in Marienberg, im Herzen des Erzgebirges. Eine zweite Fertigung in der Engelstadt Grünhainichen wurde eröffnet. Neue Marketingaktivitäten wurden konzipiert und sind angelaufen, neue Vertriebskanäle wurden akquiriert und alte Kunden wurden mittlerweile zu guten Freunden.

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Die Marke hat eine neue Handschrift mit einem starken Bewusstsein für die traditionellen Werte. Das Logo wurde liebevoll modernisiert. Die Verpackungen, Broschüren und Kataloge wurden in ein schickes neues Design gebracht. Neue Farben, Formen und Schriften zieren den Auftritt der Firma seit kurzem. Unterstützung hatte Herr Paul bei dieser dezenten Verjüngungskur von seinem Partner Robert Liebich, der ebenfalls das ErzgebirgsGEN in sich hat und als Kind immer das Schauspiel vom Aufbau der selbstgeschnitzten Großpyramide bei seinem Papa bestaunte.

Gemeinsam haben die beiden eine Vision für Steinbach.

„Wir wollen den Zauber des Erzgebirges in die Wohnungen der Menschen auf der ganzen Welt bringen.“

Mittlerweile kann man bei der Steinbach Volkskunst GmbH auch wieder von einem Familienunternehmen sprechen. Herr Pauls und Herr Liebichs Kinder entwerfen erste Nussknacker-Strichzeichnungen und die Papas der beiden arbeiten ab und zu in der Fertigung mit und stehen mit ihrer handwerklichen Begabung tatkräftig zur Seite.

Eine neue Ära ist angebrochen.

Mit modernen Strukturen und traditionellem Handwerk wird die Marke sicher in die Zukunft gehen.

Aus Liebe

zum Holz

Mit Liebe

zum Detail

Mit Kreativität

wird konzipiert, skizziert und gestaltet

Mit Hingabe

werden Stoffe und Farben bemustert

Mit Sorgfalt

werden die Rohlinge lackiert und veredelt

Mit Perfektion

bekommen die Holzteile den letzten Schliff

Mit Fingerfertigkeit

werden die Stoffe in der Näherei verarbeitet

Mit Präzision

werden Haare und Schnurbart platziert

Mit ruhiger Hand

werden selbst kleinste Details umgesetzt

Mit Liebe

werden alle Einzelteile zusammengefügt